Farbraum
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Farbraum Newsletter

November 2007


Sehr geehrte Damen und Herren, liebe Kunstfreunde,

wir möchten Sie mit diesem Newsletter gerne auf folgende Veranstaltungen im Farbraum e.V. hinweisen.
Über Ihren Besuch würden wir uns freuen.

Herzliche Grüße

Ingo Ross
 

09. Dezember 2007, 17 Uhr

Als ich mich nach dir verzehrte ...

Liebesgedichte von Erich Fried

in einer Bearbeitung für

Sprache_Ines Burkhardt
Musik_Ingo Ross, Udo Stunz
Malerei_Helene Ravn


 

Mitwirkende:
Texte
Ines Burkhardt
Musik
Udo Stunz, Saxophon
Ingo Ross, Perkussion
Malerei
Helene Ravn

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Ort:
Farbraum e.V.
Penningskamp 12
44263 Dortmund

Zu einem außergewöhnlichen Projekt, indem Sprache, Musik und Farbe miteinander verschmelzen, haben sich in Dortmund die Kammerschauspielerin Ines Burkhardt, das Musikerduo Ingo Ross und Udo Stunz und die aus Kopenhagen stammende Malerin Helene Ravn zusammengefunden.

Gemeinsam haben sie sich mit den Liebesgedichten von Erich Fried auseinandergesetzt und werden ihre Bearbeitung in einer Performance am 9. Dezember 2007, 17 Uhr,  in den Räumen des Dortmunder Farbraum e.V. aufführen.

Zunächst erwarten den Besucher die Gemälde von Helene Ravn, die sich mit den Gedichten in ihrer eigenen Art beschäftigt hat. Neben abstrakten Kompositionen, die den Klang der Worte in Farben wiederzugeben suchen, sind poetische Malereien entstanden, die sich auch figurativ mit dem Thema beschäftigen.

Musikalisch werden Udo Stunz und Ingo Ross mit Improvisationen die Gedichte umschreiben. Mit Saxophonen, Perkussionsinstrumenten und elektronischen Klangerzeugern nähern sie sich dem Thema von unterschiedlichen Seiten.

Die Kammerschauspielerin Ines Burkhardt, die lange Jahre zum festen Ensemble des Dortmunder Schauspielhauses gehörte und nun eigenen Projekten nachgeht, interpretiert die Gedichte Frieds mit liebevoller Annäherung, sodass der Zuhörer sich mit Ihr in den Bann der Worte hineinziehen lassen kann.

 

Die Premiere des Projektes fand bereits im September vor ausverkauften Hause im Rahmen der Dortmunder Museumsnacht statt.

 

"Frieds Liebesgedichte suchen den heutigen Ort der Liebenden auf, so eingeschränkt sie durch den Beton der äußeren und inneren Landschaften sein mögen.
Freundlich und
  zärtlich beschreiben sie die Gefühle außerhalb des Konsums, die behutsamen Gespräche ohne Medienwirrwarr, das Vertrauen zum anderen dort, wo sonst niemand mehr niemandem traut und jeder zum Feind des anderen gemacht werden soll."